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Leitfaden zur chinesischen Aussprache: Töne, Pinyin & häufige Fehler

Die Aussprache ist das Fundament des Chinesischen. Bring die Töne früh richtig hin, und alles andere wird einfacher.

Die vier Töne

Mandarin-Chinesisch ist eine Tonsprache. Dieselbe Silbe, mit unterschiedlichen Tönen ausgesprochen, hat völlig verschiedene Bedeutungen:

1. Ton: mā
Hoch, gleichbleibend — "Mutter"
2. Ton: má
Steigend — "Hanf"
3. Ton: mǎ
Fallend-steigend — "Pferd"
4. Ton: mà
Fallend — "schimpfen"

Der neutrale Ton (auch "leichter Ton" genannt) ist kurz, unbetont und hängt vom vorangehenden Ton ab. Beispiel: 妈妈 (māma) — "Mama."

Was ist Pinyin?

Pinyin (拼音) ist das standardisierte Umschriftsystem für Mandarin. Es stellt jede Silbe mit lateinischen Buchstaben und einem Tonzeichen dar. Beispiel: 你好 = nǐ hǎo.

Pinyin ist für Anfänger unverzichtbar — damit schlägst du Zeichen nach, tippst Chinesisch auf der Tastatur und lernst die Aussprache, bevor du Zeichen flüssig lesen kannst.

Häufige Aussprachefehler

Übungstipps

  1. Erst hören, dann sprechen. Verbringe die erste Woche nur damit, den Tönen zuzuhören. Dein Ohr muss sie unterscheiden können, bevor dein Mund sie produzieren kann.
  2. Übe Minimalpaare. Sage mā, má, mǎ, mà nacheinander. Nimm dich auf und vergleiche.
  3. Nutze Hanlexons Sprachkonversation. Prof Hanlexon gibt dir Echtzeit-Feedback zur Aussprache deiner Töne und Laute.
  4. Überspringe Pinyin nicht. Selbst wenn du dich auf Zeichen konzentrieren möchtest, ist Pinyin dein Ausspracheanker.

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